Nachdem ich beruflich sehr häufig mit der Thematik zu tun habe, will ich die Gelegenheit nutzen und ein paar meiner Weisheiten mit Ihnen teilen. Denn wenn Sie diese Tipps befolgen, habe ich weniger Stress in der Arbeit. Was ich mache? 

Ich bin bei der Polizei und bin häufig mit Kriminalität gegenüber Kindern und auch verschwundenen Kindern zu tun. Mit einfachen Mitteln könnten Sie ein wachsames Auge auf Ihre Kids haben und manche Probleme im Keim ersticken. 

Welche Probleme, fragen Sie? Nun. Da gibt es eine ganze Menge. Angefangen vom (meist vorübergehenden) Verschwinden der Kinder, weil Sie Opfer von irgendwelchen Fake-Profilen in Social Media geworden sind bis hin zum Opfersein von Cyberkriminalität und Cybermobbing ist da alles mit dabei. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie präventiv helfen können, Kinder zu beschützen.

Handy Überwachung – beliebteste Techniken

Die Schwachstelle, wenn man so sagen will, ist das Smartphone der heutigen Jugend. Jeder und jede hat eines. Es ist ein ständiger Begleiter, ein wahrer Alleskönner und ihm wird seitens der Kinder so ziemlich alles anvertraut, was man jemandem nur anvertrauen kann. 

Das klingt jetzt vielleicht doof, aber es ist so. Telefongespräche, SMS, Chats, Social Media, Kamera, GPS – alle diese Funktionen sind imstande, alles zu sammeln, was Ihre Tochter von sich gibt. Wer auf dieses „Wissen“ zugreifen kann, weiß über alles Bescheid und kann jederzeit helfend eingreifen.

GPS-Überwachung

GPS (Global Positioning System) erfasst, wenn es eingeschaltet ist, wo man sich befindet. Immer. Überall, wenn man nicht gerade in einer tiefen Höhle versteckt ist. Wer GPS des Handys überwacht, kann mehrere nützliche Daten abgreifen als man meint:

  • Handy verloren? Orten Sie es dank GPS!
  • Handy gestohlen? Orten Sie es!
  • Angehöriger verschollen? Orten Sie ihn!
  • Die Tochter schwänzt die Schule? Finden Sie heraus, wo sie ist!
  • Der Partner macht vermeintliche Überstunden? Sehen Sie nach, wo er sich herumtreibt.

Es lohnt sich also, die GPS-Daten des Zielhandys zu kennen, um es oder den Besitzer aufspüren zu können.

Kamera-Überwachung

Kameras sind heute von Smartphones, egal ob Android-Handy oder iPhone, nicht mehr wegzudenken. Sie gehören einfach dazu. Während sie in den Anfängen eher ein Schattendasein fristeten und mit wenigen Megapixel Auflösung in Erscheinung traten, trumpfen sie heute mit Auflösungen ähnlich einer Spiegelreflexkamera auf. Fotos und Videos in HD-Qualität sind fast zur Normalität geworden. 

Die Schattenseite: Handys haben Front- und Back-Kameras. Bestens geeignet, um Selfies in allen Lebenslagen anzufertigen. Und weil mobiles Internet ebenfalls zum Standard zählt wie Instant Messenger, die das Versenden von Nachrichten und Multimediadateien leichter machen denn je, sind die Bilder schneller verbreitet als man meinen möchte. Blöd nur, wenn aus naiver Gefallsucht die eigene Tochter ein verhängnisvolles ganz und gar nicht biederes Foto von sich macht und an den Falschen schickt. Kamera-Überwachung ist somit etwas überaus Lohnendes.

Handy Überwachung via App

Handy Überwachung ist heute einfacher als Sie vielleicht glauben. Sie müssen das Handy der Tochter nicht in die Hand nehmen und nachlesen, wem sie wann was geschickt oder nicht geschickt hat. Sie können die Überwachung ganz einfach via App machen. Einmal installiert, schon überwacht eine gute App alle möglichen Funktionen, die für Sie als Mutter überaus nützlich sind:

  • SMS überwachen
  • Chats / Instant Messenger überwachen
  • Kamera Überwachen
  • Social Media überwachen
  • E-mail überwachen
  • Handy Ortung

Das alles sind Funktionen, die Sie von einer guten Überwachungs-App erwarten dürfen. Und weil der Markt der Apps riesig ist, sollten Sie auf ein paar Dinge Acht geben. Wir sagen nicht, dass es nicht irgendwo auch eine App geben könnte, die (fast) kostenlos ist und ein paar nützliche Funktionen hat UND die überdies seriös und zuverlässig funktioniert. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist minimal. 

Bedenken Sie nur: Wer etwas programmiert, möchte einen Lohn dafür haben. Dass eine gute App ein wenig kostet, sollte deshalb normal sein. Was wir nicht bezeugen können ist, dass besser gleichzusetzen ist mit teurer. Ganz und gar nicht. 

Wirklich gute Apps bekommen Sie im Abo schon für durchschnittliche Kosten. Tipp gefällig? Ich habe beste Erfahrungen mit mSpy gemacht. Sie bezahlen ein Abo. Die Kosten sind abhängig von der Nutzungszeit. Je länger Sie es nutzen, desto günstiger ist der monatliche Abopreis. 

Der Funktionsumfang ist gewaltig. Die Bedienung intuitiv, ich bin geneigt zu sagen „kinderleicht“, wenngleich das nicht unbedingt so stimmt. Aber zumindest müssen Sie kein IT-Profi oder Computer-Nerd sein, um die Installation hinzubekommen und alles korrekt einzustellen. 

Wie funktioniert Handy Überwachung mit der App?

Wenn Sie ein Handy mit mSpy überwachen wollen, haben Sie prinzipiell zwei Möglichkeiten. Entweder installieren Sie die App direkt am Handy, dann müssen Sie es, wenn Sie alle Funktionen nutzen wollen, rooten. Das heißt, Sie müssen einen sog. Jailbreak anwenden. Oder synchronisieren Sie es mit Hilfe der no-Jailbreak Option entfernt (dies geht allerdings nur für iPhones).

Dieser ermöglicht einen Zugriff auf sehr weitreichende Funktionen des Betriebssystems, die ansonsten aus Schutzgründen im Verborgenen sind. Oder Sie installieren die Software nur auf Ihrem PC, Tablet oder von wo auch immer Sie die Überwachung durchführen wollen und richten den Zugriff auf das Handy ein, ohne dass Sie eine App am Handy installieren müssen. 

Wie funktioniert das Ganze eigentlich? Ich erkläre das Ganze mal anhand eines Android-Handys, das bereits gerootet wurde. mSpy ist direkt auf dem Smartphone installiert. Und sämtliche Funktionen sind aktiviert. Das wären dann die folgenden:

  • WhatsApp mitlesen
  • Snapchat mitlesen
  • Alle Chats mitlesen
  • Keylogger nutzen
  • Facebook mitlesen
  • E-Mails überwachen
  • Browserdaten überwachen
  • Multimedia-Dateien überwachen
  • Handy orten
  • Handy wenn nötig, sperren oder löschen
  • Anruferprotokoll einsehen
  • U.v.m.

Die Liste könnte ich wahrscheinlich noch viel länger fortsetzen. Aber die wichtigsten Features habe ich sicherlich nicht vergessen. Damit das Ganze korrekt am Zielgerät eingerichtet werden kann, müssen Sie das Gerät eine Weile in Händen haben. In einigen Minuten sollte aber alles installiert sein. Dann können Sie das Handy wieder weglegen. 

Der Rest geschieht im Browser. Dort loggen Sie sich im mSpy-Paneel ein. Dort haben Sie auf alle überwachten Features Zugriff. Das Ganze freilich, ohne dass der Überwachte davon etwas bemerkt. 

Wie installiere ich Handy Überwachung?

Ich muss zwei Varianten schildern. Denn es gibt die oben genannten Möglichkeiten. 

Erstens – Installation auf dem Smartphone des Überwachten: Führen Sie den Jailbreak/Root durch. Damit können Ihnen alle Android- und iPhone-Foren helfen. Oder können Sie mAssistance bestellen, dann verläuft alles viel schneller. Dann gehen Sie auf die Seite von mSpy und kaufen einen Lizenzschlüssel. Dazu schließen Sie ein Abonnement ab. 

Dann können Sie die App am Handy direkt installieren und alle zu überwachenden Apps für die Überwachung freigeben. Damit ist dieser Schritt erledigt. Den Rest machen Sie online, wo Sie die Software nutzen, um auf die Infos zuzugreifen.

Zweitens – Installation OHNE direkten Zugriff auf das Android- oder iOS-Gerät. Dazu müssen Sie am Zielgerät dafür sorgen, dass alle Apps ihre Sicherungen auf den Servern von Google oder der iCloud ablegen. Wenn Sie nicht wissen wie, suchen Sie in Foren nach „iCloud“ oder „Backup Google“. Dann bekommen Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung. 

Ist das erledigt, können Sie die App bei sich am PC installieren. Sie wählen im Installationsmenü aus, dass Sie eine Installation ohne Jailbreak durchführen. Die übrigen Schritte sind selbsterklärend. Dann brauchen Sie für die Überwachung der Funktionen nur noch die Login-Daten zum Backup-Server von Google oder Apple. Dann haben Sie Zugriff auf alles, was Sie brauchen. 

Wichtig: Die Aktualisierung bei iPhones erfolgt immer dann, wenn das iPhone geladen wird, wenn es nicht anderweitig in Verwendung ist und wenn WLAN aktiv ist. Immer dann bekommen Sie die neuesten Backups zu Gesicht.

Wie schütze ich mein Handy vor Überwachung?

Freilich müssen Sie immer befürchten, selbst auch überwacht zu werden. Das ist nicht so abwegig. Vielleicht nicht von der eigenen Tochter, aber vielleicht vom Partner? Es kommt darauf an, wieviel Misstrauen man Ihnen entgegenbringt oder welchen Anreiz man hat, Sie überwachen zu müssen. 

Wenn Sie eine extreme Sportlerin sind, die gerne die Berge unsicher macht und man sich immer um Sie sorgt, ob Sie wohl gesund wieder heimkommen, dann ist die Möglichkeit der Ortung durchaus positiv. 

Trotzdem: Wenn Sie selbst nicht überwacht werden wollen, müssen Sie Vorkehrungen treffen. Stöbern Sie regelmäßig im eigenen Handy und schauen Sie, ob es verdächtige neue Einstellungen (Server-Backup oder neue Apps) gibt. Wenn etwas auf einen Jailbreak hinweist, sollten Sie hellhörig werden.

Eine Alternative ist die Verwendung von Antiviren-Apps. Diese können die Installation von mSpy und Co auch verhindern. Ansonsten hilft eben nur wachsam zu sein. 

Fazit

Es gibt eine ganze Menge guter Gründe, die eine Überwachung von Smartphones rechtfertigen. Gerade, wenn es um den Schutz der eigenen Kinder geht, ist man geneigt, alle Register zu ziehen. Eine Sache möchte ich noch loswerden: Nur, weil man die Möglichkeit hat, alles, wirklich alles zu lesen und zu sehen, muss man ja nicht davon Gebrauch machen und überall genau hinsehen.

Bleiben Sie bei dem, was wichtig ist: Mit wem schreibt die Tochter worüber? So ganz grob. Gibt es etwas, was zur Vorsicht mahnt? Dann werden Sie aktiv. Ansonsten können Sie ganz beruhigt bleiben und hie und da die Augen über die Aktivitäten der Tochter werfen. Und ja: Wenn schon überwachen, dann mit der richtigen App. mSpy ist mein heißester Tipp für Sie.