Liebe leidgeplagte Eltern oder besorgte Kinder von betagten Eltern. Sie glauben nicht, wie oft ich in meinem Beruf mit Personen wie Ihnen zu tun habe. Es ist an der Zeit, umfassend Auskunft über die wichtigsten Fragen rund um Handyortung einzugehen. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und lesen Sie meinen Artikel. Er wird Ihnen helfen, mit dem Problem umzugehen.

Die Gründe für Handyortung sind vielschichtig. Besonders junge oder alte Angehörige verlaufen sich ab und zu. Handy Orten kann hier Leben retten. Oder haben Sie ein teures Smartphone? Dann ist es begehrtes Diebesgut. Eine Ortung kann helfen, dass Sie es bald wiederbekommen. Ist Ihr Partner begeisterter Bergsportler? Sollte ihm was widerfahren – Ortung hilft schnell und unkompliziert.

Handy-Orten: ohne Zustimmung des Partners

Neben den vielen guten Gründen gibt es auch zweifelhafte Gründe, die es erfordern, dass Sie das Handy orten – ohne Zustimmung des Partners. Vermutlich wissen Sie schon, worauf ich anspiele. 

Die Zeiten, in denen Facebook, Instagram, Instant Messenger wie WhatsApp oder Flirtapps wie Tinder es leichter machen denn je, sich nach einem „Vergnügen“ auswärts umzusehen, ist es manchmal nicht schlecht, zu wissen, dass der Partner wirklich im Büro arbeitet und nicht mit irgendeiner unbekannten Person in einem Pub sitzt. 

Freilich könnten Sie ihn fragen, ob er begeistert ist, wenn Sie sein Handy orten. Wahrscheinlich wird er aber negativ überrascht reagieren. Das ist nicht gut. Vielleicht wiegen Sie ihn in Sicherheit und überwachen sein Handy deshalb, ohne dass er es weiß. Der Zweck heiligt die Mittel, so sagt man. Er wird das Ganze sicherlich nicht zur Anzeige bringen.

Andere Beispiele, die zum Thema Handy-Orten ohne Zustimmung passen? Ja, die eigenen Kinder. Sie sind jung und unerfahren und brauchen manchmal Schutz. Für Sie als Eltern ist es manchmal gut zu wissen, wann sich Ihre Liebsten wo aufhalten. Orten Sie das Handy und Sie wissen Bescheid. Deshalb nochmals einen Teil der Bandbreite, warum man ein Handy orten möchte:

  • Um ein verlorenes Handy wiederzufinden
  • Um ein gestohlenes Handy zurück zu bekommen
  • Um seine Kinder besser im Auge zu haben
  • Um den Partner, der begnadeter Outdoor-Sportler ist, wiederzufinden
  • Um seine betagten Eltern, die sich ab und zu verirren, wiederzufinden
  • Um den Partner zu überführen, wenn er tatsächlich fremd gehen sollte

Wie kann ich ein Handy ohne Zustimmung orten?

Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Handy zu orten. Eine kurze Liste zeigt, wohin die Reise geht:

  • Google Dienst nutzen (kostenlos)
  • iPhone Dienst nutzen (kostenlos)
  • Apps vom Handyhersteller nutzen (meist kostenpflichtig)
  • Apps von Dritten nutzen (Abonnement/kostenlose Demo-Version)

Google und Apple haben ihre Betriebssysteme für das Orten vorbereitet. Denn: Die Handys sind hochwertig und können gestohlen oder verloren werden. Damit Sie selbst eine Möglichkeit haben, das Gerät wiederzufinden, können Sie selbst schon Vorkehrungen dafür treffen. 

Wie das geht, erfahren Sie auf den Seiten von Android und iOS. Ähnlich verhält es sich mit den Apps, die manche Hersteller von Handys für den Schutz der Geräte bereitstellen. Und dann gibt es noch die Apps, die von anderen Quellen stammen. Diese haben sich auf die Überwachung von Smartphones konzentriert und sind Spezialisten im Orten.

Kann man ein Handy kostenlos ohne Zustimmung orten?

Ich habe schon darauf angespielt. Tatsächlich haben die Entwickler der Betriebssysteme selbst Wert daraufgelegt, dass ihre Handys wiedergefunden werden können. Die Ergebnisse sind diese:

  • “Wo ist? / Where is” von Apple
  • “Mein Gerät finden / FindMyPhone” von Google

Das Ganze funktioniert im Prinzip auch, wenn man die Dienste ohne Zustimmung bei anderen aktiviert. Man muss das Zielhandy dann im eigenen Google- oder iOS-Konto erfassen und am Handy selbst die Ortung erlauben. Schon geht das Ganze, wenn man will. Die Sache hat nur einen Haken. 

Und zwar macht Google genauso wie Apple keinen Heel daraus, dass das Smartphone gerade von einer Person gesucht wird. Der Gesuchte wird mit etwas Pech sogar einen Hinweis auf dem Display finden, dass er gerade geortet wird. Wer dachte, das alles ginge im Geheimen vonstatten, der irrt. Spätestens jetzt fliegen Sie damit auf. 

Wenn Sie Ihre Kinder orten, ist das eine Sache. Denen können Sie sagen, dass es wichtig ist, dass Sie wissen, wo die Kleinen sich befinden. Bei dem eigenen Mann oder der eigenen Frau könnte das durchaus einen faden Beigeschmack haben. Außer natürlich, Sie haben offen darüber geredet, dass es und warum es Sinn macht, den anderen jederzeit orten zu können. Dann ist diese Benachrichtigung am Display zumindest keine unliebsame Überraschung. Ist ja auch schon was.

Kurzum: Handy orten kostenlos ohne Zustimmung mit den Diensten von Apple und Google funktioniert, hat aber seine Schwächen.

Handy orten ohne Zustimmung: via App

Somit kommen wir zu einer Möglichkeit, die wirklich gut ist. Und zwar rede ich hier von einer App. Bei Apps müssen Sie im Grunde genommen auf folgende Kriterien achten:

  • Ist sie vertrauenswürdig?
  • Enthält sie schädliche Komponenten oder Viren?
  • Welchen Funktionsumfang hat die App?
  • Was kostet die App?

Apps können kostenlos sein. Apps können aber auch ein kleines Vermögen kosten. Kostenlose Apps, die wirklich gut sind, gibt es selten. Jeder, der eine App veröffentlicht, möchte daraus Kapital schlagen. Werbung ist das Mindeste, was Sie auf der Rechnung haben müssen. 

Mit Pech handeln Sie sich ein Programm ein, das allerlei persönliche Daten ausliest und an den Anbieter übermittelt. Denn persönliche Daten, Kennwörter, Bankverbindungen – alles das bringt auf dem Schwarzmarkt richtig viel Kohle. Das gilt es zu vermeiden. 

Besser ist, man investiert eine Kleinigkeit in ein Abonnement und kann eine App, die über viele Jahre getestet wurde, für einen bestimmten Zeitraum in vollem Umfang nutzen. mSpy und Co sind hier die populärsten und wohl auch besten Apps, die man verwenden kann. 

Der Funktionsumfang geht dabei weit über das Orten von Smartphones hinaus. So können Sie auch diverse Chats mitlesen, Facebook mitlesen, Anrufprotokolle einsehen und vieles mehr. Nicht umsonst zahlen Sie hier einen gewissen monatlichen Obulus.

Ist Handy-Orten ohne Zustimmung illegal?

Nun, Sie wissen, dass es viele gute Gründe für die Handyortung gibt. Sie wissen auch, dass es moralisch nicht immer korrekt ist, ein fremdes Smartphone zu orten. Aber ist es legal oder illegal?

Die Legalität endet im Prinzip dort, wo Ihnen das Einverständnis des Überwachten fehlt. So einfach ist das. Wenn Sie jemanden ohne dessen Wissen überwachen, sollten Sie zumindest alles unternehmen, dass die Informationen, die Sie über Ihn herausfinden, so sicher wie möglich verwahrt werden. Die Persönlichkeitsrechte müssen in jedem Moment gewahrt sein. Sonst bekommen Sie auf alle Fälle Probleme.

Sollten Sie Ihre Kinder überwachen, ist das Ganze weniger streng zu sehen. Sie haben schließlich die Pflicht, auf deren Wohl zu achten. Und weil man nicht immer überall präsent sein kann, ist es zumindest vertretbar, dass Sie das Smartphone orten und so wissen, wo sich Ihr Nachwuchs aufhält. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Sie diese Daten sicher verwahren müssen.

Handy orten ohne Zustimmung: Wie kann man sich davor schützen?

Bleibt noch die Frage, wie man selbst sicher sein kann, dass man nicht selbst geortet oder überwacht wird. Freilich. So diskret wie die App auf einem fremden Smartphone agiert, so unscheinbar würde sie auch auf Ihrem Handy arbeiten. Sie würden, wenn man nichts sagt, nur schwer Notiz davon nehmen. 

Vielleicht merken Sie, dass der Akku schneller leer wird. Oder dass Sie mehr Datentransfer haben. Wer einen geübten Blick hat, kann auch in den installierten Apps nach Einträgen suchen, die „Rooting“ durchführen. Das Rooting ist bei Android notwendig, um den Zugriff auf tief verborgene Funktionen des Betriebssystems zugreifen zu können. 

Wer SuperSu, BusyBox oder KingRoot oder ähnliches findet, kann schlussfolgern, dass das Handy gerootet wurde. Und zwar, um dann eine Überwachungs-App zu installieren.

Sicher sein vor Installationen kann man am ehesten, wenn man das Handy nicht aus der Hand gibt. Setzen Sie auf PIN-Codes und Display-Entsperrcodes. Ein Antivirenprogramm wie Norton oder Avira kann auch helfen, die Installation einer solchen App zu verhindern. 

Sollten Sie bemerken, dass jemand eine solche App bei Ihnen installiert hat, können Sie mehrere Schritte unternehmen, das Ganze rückgängig zu machen. Stellen Sie den zur Rede, der das Ganze installiert hat. Der muss das rückgängig machen. Ist aber schwer. Dazu muss derjenige schon einiges an Erfahrung haben. Die beste Möglichkeit: Daten sichern und auf erkeinstellung zurücksetzen. Dann ist alles wie vorher.

Fazit 

Setzt man auf eine App, muss man kein IT-Genie sein, um ein Handy orten zu können. Beispiele für gute Apps sind:

  • mSpy
  • SpyBubble
  • MobileSpy

Deren Funktionsumfang ist riesig. Sie funktionieren zuverlässig und sind einfach zu konfigurieren. Die vorinstallierten Möglichkeiten von Google und Apple sind zwar prinzipiell auch funktionstüchtig. Doch jede Ortung wird am Display des Smartphones angezeigt. Damit fliegen Sie auf. 

Von kostenlosen, zweifelhaften Apps lassen Sie am besten die Finger. Damit bekommen Sie in den meisten Fällen nur Probleme, die Sie nicht haben wollen. Lieber auf Bewährtes setzen und ein paar Euro investieren. Dafür hat man eine sichere Lösung gefunden.